Worum geht es?
Schon seit geraumer Zeit lassen sich Polygone zusammenführen und auch wieder auftrennen. Diese Funktionen sind im Stylo unter der Funktionalität "Zusammenführen" und "Zerlegen" bekannt. Über die Funktion ließ sich auch ein Ausschluss definieren. Komplexere Möglichkeiten lassen sich über das Zusammenführen jedoch nicht erzielen oder nur mit sehr viel Aufwand.
Wie funktioniert es?
- Zeichnen Sie Polygone – die Anzahl ist nicht auf zwei beschränkt.
(Bitte verwenden Sie nicht die althergebrachten Rechtecke, Ellipsen usw. Die Elemente müssen aus der Sektion Polygone oder Formen stammen.) - Rufen Sie das Kontextmenü (üblicherweise die rechte Maustaste) auf und wählen dort "Zusammenführen" aus.
- Ein einheitliches Polygon wird erzeugt.
Bis zu diesem Zeitpunkt lässt sich das Polygon über "Zerlegen" auch wieder in die ursprünglichen Bestandteile zurückführen. Sobald Sie Änderungen durch das Kombinieren vornehmen, ist das nicht mehr der Fall. - Rufen Sie das Kontextmenü auf und dort die Funktion "Pfade". Wählen Sie die Funktion aus, die am besten zum Erreichen Ihrer Ziele passt. Die verschiedenen Pfad-Operationen werden im nachfolgenden Abschnitt beschrieben.
Welche Pfadoperationen gibt es?
Zu den Abbildungen: Links das Ausgangsobjekt, rechts das Objekt nach dem Anwenden der Pfadoperation.
Vereinen
Die Pfade werden zu einem einzigen Objekt zusammengefasst. Überlappende Bereiche verschmelzen, sodass ein neuer Pfad entsteht, der nur noch die äußere Gesamtkontur zeigt. Innenliegende Überschneidungslinien verschwinden.
Schnittmenge
Es bleibt nur die Fläche erhalten, in der sich die Pfade überschneiden. Daraus entsteht ein neuer Pfad; alle Bereiche außerhalb der Schnittmenge werden entfernt.
Differenz
Mit "Differenz" wird das oberste Objekt vom darunterliegenden abgezogen. Das obere Objekt selbst verschwindet dabei vollständig – dort, wo es das untere überdeckt hat, stanzt es ein Loch heraus. Übrig bleibt nur das unterste Objekt mit der ausgeschnittenen Form.
Ausschluss
Die Pfade werden zu einem Objekt zusammengefasst, wobei die Überschneidungsfläche ausgespart (transparent) bleibt. Erhalten bleiben also genau die Bereiche, die sich nicht überlappen.
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